7 Card Stud Poker lernen

7 Card Stud Poker lernen

Nach Texas Holdem und Omaha ist 7 Card Stud die am häufigsten in Onlinepokerräumen angebotene und gespielte Pokervariante. Allerdings wird nach ganz anderen Regeln gespielt, weshalb selbst erfahrene Texas Holdem und Omaha Spieler am Anfang ihre Schwierigkeiten haben.

Umso wichtiger ist es für Poker-Anfänger wie Fortgeschrittene, sich mit den abweichenden Spielregeln genauer zu beschäftigen.

7 Card Stud Poker Regeln

Ante zahlen

Bei 7 Card Stud Poker gibt es keine Blinds. Stattdessen sind alle Spieler dazu verpflichtet, einen Anfangseinsatz, das sogenannte Ante zu leisten. Die Höhe des Ante wird vor dem Spiel vereinbart. Auch der Mindesteinsatz (Opening Bet) wird im Vorfeld festgelegt, wobei dieser unterhalb des Ante liegt. Haben alle Spieler ihren Anfangseinsatz geleistet, fließen die Chips in den Pot.

Starting Hand erhalten

Nun erhalten die Spieler ihre ersten Karten. Der Kartengeber teilt die Karten im Uhrzeigersinn aus. Jeder Spieler erhält immer nur eine Karte auf einmal. Insgesamt werden drei Karten an jeden Spieler ausgegeben, die insgesamt die sogenannte Starting Hand bilden.

Wichtig dabei: Es werden zwei Hole Cards und eine Upcard gespielt. Die Hole Cards kann nur der Spieler sehen, die Upcard ist für jedermann sichtbar.

1. Wettrunde (Third Street)

Der erste Einsatz (checken ist möglich) muss vom Spieler mit der niedrigsten Upcard geleistet werden. Wenn Upcards den gleichen Rang aufweisen, entscheidet die Farbe. Als am stärksten gilt Pik, der Stärke nach absteigend folgen Herz, Karo und Kreuz.

Anschließend wird im Uhrzeigersinn geboten. Wer nicht aussteigen möchte, muss checken, callen oder erhöhen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass jeweils ein Limit existiert.

Der Call-Betrag liegt beim Mindesteinsatz/Opening Bet, im Falle einer Erhöhung muss das Ante gesetzt werden. Wenn alle Spieler, die in der Runde bleiben, denselben Betrag in den Pot gezahlt haben, gilt die Wettrunde als beendet.

2. Wettrunde (Fourth Street)

Die Spieler erhalten je eine weitere Karte. Hierbei handelt es sich um eine weitere Upcard, die für alle sichtbar ist. Im Anschluss daran beginnt die eigentliche Wettrunde. Dieses Mal muss der erste Einsatz von dem Spieler gebracht werden, der über die höchste Upcard (unter der Berücksichtigung beider Upcards) verfügt.

Den kleineren Mindesteinsatz/Opening Bet gibt es jedoch nicht mehr, stattdessen musst der Anfangseinsatz gespielt werden. Ein Spieler, der aus seinen Upcards ein Paar bilden kann, verfügt über das Wahlrecht, ob er einen regulären Einsatz oder den doppelten Einsatz spielt.

3. Wettrunde (Fifth Street)

Erneut erhält jeder Spieler eine weitere Karte, die ebenfalls als Upcard ausgegeben wird. Daraufhin folgt eine Wettrunde, bei der erneut der Spieler beginnt, der sich im Besitz der höchsten Upcard befindet. Es ist anzumerken, dass wie schon in der vorherigen Runde nicht zwingend geboten werden muss. Es ist ebenso möglich, einen Check zu spielen - zumindest solange kein Spieler einen Einsatz bringt.

4. Wettrunde (Sixth Street)

Wieder erhält jeder Spieler eine weitere Karte. Diese Karte wird als Upcard, also sichtbar für alle Spieler, gegeben. Nun folgt die Wettrunde, bei der ebenfalls der Spieler zu beginnen hat, der sich im Besitz der höchsten Upcard befindet.

5. Wettrunde (Seventh Street) und Showdown

In der letzten Runde wird erhält jeder Spieler seine siebte Karte, die als Hole Card bzw. als gegeben Karte gespielt wird. Die Wettrunde wird erneut von dem Spieler begonnen, der sich im Besitz der höchsten Upcard befindet.

Sofern sich noch mehr als ein Spieler in der Runde befindet, beginnt der Showdown. Hierbei gilt es die drei verdeckten Karten offenzulegen, damit die stärkste Hand (der Spieler kann frei wählen, welche fünf der sieben Karten die Hand bilden sollen) und somit der Gewinner des Pots ermittelt werden kann.

 

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